Im Westen nichts Neues - so könnte man es zusammenfassen: das musikalische Heute. Entweder beglücken Retortenbands wie No Angels (who the fuck is No Angels?) und Monrose das zahnbespangte Publikum oder aber Altstars wie Cat Stevens, die Rolling Stones und Kim Wilde quälen ihre malträtierten Körper auf die Bühne und bringen das 1000ste Remake ihrer Hits von vor 30 Jahren.
Von neuen Musikstilen spricht höchstens noch eine versprengte Szene, die keinen interessiert.
"Überraschungen" wie Tokio Hotel komplettieren das traurige Bild. Auch hier nichts Neues:
13jährige Jungs machen zuhause Musik, werden Jahre später von einem Produzenten entdeckt, in ein Bauernhaus eingesperrt und füllen von nun an Fußballstadien.
Dabei haben sie sich vor allem eine Sache bei den Alten abgeguckt: sie melken die Kuh, solange sie Milch gibt ...
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